Südkurier vom 28.06.2004

Lob, Lob und nochmals Lob

Fanfarenzug "servierte" zum 50-jährigen Jubiläum Fest der Superlative

"Für seine Mannschaftsgröße hat der Fanfarenzug hier Wahnsinniges geleistet." Bürgermeister Arne Zwick war nicht der Einzige, der in seinem Grußwort voll des Lobes war für ein rundum gelungenes Geburtstagsfest, das der Meßkircher Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr zu seinem 50-jährigen Jubiläum ausgerichtet hat.

VON MARTINA GOLDAU

Meßkirch - Mit 27 Fanfarenzügen zum Umzug gestern, einem Sternmarsch am Samstagabend und einer Rocknacht im Schlosshof war ein gelungener Rahmen geschaffen worden für ein tolles Festwochenende. Auch die Mitglieder der Meßkircher Feuerwehren trugen zum Gelingen bei und griffen ihren Kameraden vom Fanfarenzug personell unter die Arme.

Eine gelungene Organisation, ein tolles Ambiente im Schlosshof und jede Menge Besucher bewiesen, dass sich der Aufwand auch gelohnt hatte. Nach dem Sternmarsch am Samstag war der Ansturm im Schlosshof so groß, dass Wartezeiten nicht zu vermeiden waren, aber sonst hatten die Fanfarenzugmitglieder alles im Griff. Nicht zuletzt spielte dann auch noch das Wetter mit, was vor allem die Herbertinger Spielmannszugmitglieder beeindruckte - die hatten ihren Fünfziger eine Woche vorher im Regen gefeiert.

Die ersten Fanfarenklänge kamen am Samstagabend vom benachbarten Walbertsweiler Fanfarenzug, der am Marktbrückle den Auftakt zum Sternmarsch machte. Dort waren auch die Fanfarenzüge Graf Zeppelin, Hirrlingen und Radolfzell platziert und bildeten den Rahmen für die Züge, die vom Adlerplatz, der Grabenstrasse und der Hauptstraße in Richtung Schlosshof marschierten. Kommentiert wurde von Christian Oschwald, der auch am Sonntag beim Umzug die Informationen zu den einzelnen Teilnehmern gab.

Der Schlosshof war zum perfekten Festgelände umgestaltet. An Holzständen wurden Essen und Getränke ausgegeben, Zeltdächer über den Sitzgarnituren am Rand und die große Kastanie in der Mitte, sorgten für Schatten, die Kolping-Theater-Bühne war abgeteilt und mit Reisig geschmückt. "Das ist das Beste, das ich bisher bei Veranstaltungen im Schlosshof gesehen habe", lobte ein Meßkircher die Ausstattung, die andere am liebsten den ganzen Sommer hier als Festgelände behalten hätten. Die Gruppe "Basst scho" traf voll den Musikgeschmack der Besucher und einer der Friedrichshafener Gäste brachte es auf den Punkt: "Ihr habt voll die geile Party hier." Zum Stabführerempfang durfte Erwin Wohlhüter dann außer Gastgeschenken auch jede Menge Lob entgegen nehmen. "Einfach eine Gute Truppe", bezeichnete Zwick den Fanfarenzug, der auch unter dem Jahr immer bereit sei, etwas zu tun, wenn man ihn brauche - selbst wenn es kurzfristig sei. Dass soviel befreundete Fanfarenzüge gekommen seien, spreche für den guten Ruf des Meßkircher Zuges. Feuerwehrkommandant Hans Gitschier, der selber 38 Jahre aktiv dabei war, hatte als Gastgeschenk eine Fanfare mit spezieller 50-er Fahne dabei. Der ehemalige Stabführer Peter Greif erzählte von der Gründung des Musikzuges aus den Hornisten der Feuerwehr, die das Blasen von Kommandos und Befehlen zu ersten "Hörnlemärschen" ausbauten.

Die Gastfanfarenzüge lobten in ihren Grußworten die Organisation ihrer Meßkircher Kollegen so sehr, dass die, die erst am Sonntagmorgen angereist waren, das schon bedauerten. "Was hier geleistet wurde, nicht zuletzt das tolle Frühstück - so etwas habe ich in einem Massenquartier noch nie erlebt", zeigte der Stabführer von Radolfzell wie weit die Planung ging und kündigte gleich an, beim nächsten Fest wieder dabei sein zu wollen. Die Radolfzeller waren einer der fünf Fanfarenzüge, die in der Stadthalle übernachtet hatten.

Die Oldietruppe aus Manfred Mülherr, Konrad Schlachter und Jürgen Häußler führten auf ihren Oldtimermopeds den großen Umzug am Sonntag an. Allen Wetterberichten zum trotz strahlte die Sonne und bot den vielen Zuschauern einen farbenprächtigen und tongewaltigen Höhepunkt.

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Schwäbische Zeitung vom 28.06.2004

Friedliche Invasion mit Trommeln und Fanfaren

MESSKIRCH - Zu einem Fest der ganz besonderen Art hatten am Wochenende die Musiker des Fanfarenzuges eingeladen. 50 Jahre Fanfarenzug galt es zu feiern, und viele kamen, um dieser Einladung zu folgen.

Von unserer Mitarbeiterin Renate Agemar

Am Samstagabend ging das Fest los mit einem Sternmarsch durch die Altstadt. Ein Platzkonzert schloss sich am Marktbrückle an und anschließend ging es mit der Dudelsackgruppe "Highlandsacks" und einem rockigen Abend mit "basst scho" im Schlossinnenhof weiter. Halbwegs wieder auf den Beinen, ging es dann am Sonntag weiter.

Zum Frühschoppen spielte die Blaskapelle "Peng" auf, während sich in den Räumen der Zunftstube die Vereinsvorsitzenden der Zunftstuben, die Feuerwehrkommandanten und andere wichtige Leute zum Empfang versammelten.

Unter ihnen war auch das einzige, noch lebende Gründungsmitglied des Fanfarenzuges, Franz Ramsperger.

33 Gruppen von Nah und Fern.

Gegen 13.30 Uhr versammelten sich die Mitglieder der Fanfarenzüge zu einem Umzug durch die Altstadt. Ganze 33 Gruppen hatten ihre Teilnahme zugesagt, und sie kamen aus Nah und Fern.

Teilnehmer aus Bregenz oder Durchhausen waren ebenso zu begrüßen wie aus Markelfingen, Ostrach, Bad Saulgau oder Wolterdingen, um hier nur einige zu nennen. Eine jede Gruppe wurde kurz vorgestellt und vom zahlreich am Straßenrand stehenden Publikum freundlichst begrüßt.

Zu den ältesten Gruppen, die an diesem Treffen ihren Anteil hatten, wurden der Spielmannszug Herbertingen (1953), der Zug aus Bregenz und Laiz (beide 1956) genannt. Im Anschluss an diesem Umzug schloss sich noch ein Freundschaftsspiel der Spielmanns- und Fanfarenzüge an, bevor dann gegen 17 Uhr der Programm-Punkt "Spezial Guests" angekündigt wurde. Über diese Gäste wird die SZ noch berichten.

Schloss gelungene Kulisse

Insgesamt gesehen, hatten die Verantwortlichen eine glückliche Hand in der Gestaltung ihres Festes bewiesen. Die Sonne lachte vom Himmel und ließ keine trübe Stimmung aufkommen und das Innengelände des Schlosses bot sich förmlich als Kulisse für das Fest an. So war die Laune einfach super, die Gäste wurden bestens unterhalten und es wurde (nahezu) niemand durch das Fest zu späterer Stunde gestört.

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Südkurier vom 24.06.2004

FZ lässt's krachen

Fast 40 Fanfarenzüge haben sich zum 50-jährigen Jubiläum angesagt

Am Wochenende feiert der Fanfarenzug der Meßkircher Feuerwehr sein 50-jähriges Bestehen.

Zwei Tage lang wird Meßkirch ganz im Zeichen der Musik der Spielmanns- und Fanfarenzüge stehen, die dem Meßkircher Verein zu seinem Jubiläum ihre Aufwartung machen. Mit freiem Eintritt zu allen Veranstaltungen will der Fanfarenzug ein Fest für alle Meßkircher ausrichten.

VON MARTINA GOLDAU

In der Landsknecht-Montur kennen die Meßkircher "ihren" Fanfarenzug schon seit vielen Jahren. Nur bei offiziellen Feuerwehr-Anlässen trägt der Fanfarenzug seine blaue Uniform.

Höhepunkte sind der Sternmarsch am Samstagabend und der große Umzug durch die Altstadt am Sonntagnachmittag.

Es wird ein riesiges Aufgebot an Fanfarenzügen aus der näheren und weiteren Umgebung sein, von denen einige gleich für zwei Tage nach Meßkirch anreisen. Es sind schon lange befreundete oder einfach durch gegenseitige Auftritte verpflichtete Fanfarenbläser und Trommler, die für die passende Kulisse an diesem Fanfarenzugfest sorgen.

Unter den Gästen sind so klingende Namen wie der Graf-Zeppelin-Fanfarenzug aus Friedrichshafen, der traditionsreiche Narrizella Ratoldi aus Radolfzell oder die aus Lindau, Bregenz, Bad Saulgau oder Haigerloch. Aber auch die unmittelbare Nachbarschaft ist vertreten mit den Fanfarenzügen aus Walbertsweiler, Boll, Großstadelhofen, Langenhart, Sigmaringen, Laiz, Ostrach und Mühlheim an der Donau. Insgesamt haben 39 Fanfarenzüge ihr Kommen angekündigt.

Das Fest beginnt am Samstagabend mit einem Sternmarsch durch die Innenstadt, der mit einem Platzkonzert am Marktbrückle endet. Die Riedlinger Dudelsackgruppe "Highlandsacks"sorgt zwischendurch für Abwechslung im Musikprogramm.

Für alle Freunde der Rockmusik und die Fans der Meßkircher Gruppe "Basst scho" findet am Abend dann ein Open Air Konzert im Schlosshof statt. Falls das Wetter nicht so mitspielen sollte, stehen Zelte und Planen bereit, aber Erwin Wohlhüter und seine Mannen hoffen, dass die gar nicht erst gebraucht werden.

Beim Stabführerempfang am Sonntagmorgen sind außer den Vertretern der einzelnen Fanfarenzüge auch die Vertreter der Stadt und der Feuerwehr geladen. Mit dem Schnerkinger Franz Ramsberger wird auch das einzige noch lebende Gründungsmitglied

geladen sein.

Das Jubiläumsprogramm für die Öffentlichkeit beginnt am Sonntag mit einem Frühschoppenkonzert der Blaskapelle "Peng" im Schlosshof. Am Nachmittag ziehen dann alle Gastzüge zum großen Umzug durch die Altstadt und treffen sich anschließend zum Freundschaftsspiel im Schlosshof. Mit Überraschungsgästen, die vielen Meßkirchern allerdings wohlbekannt sein werden, klingt der Abend dann im Schlosshof aus. Neben gutem Wetter hoffen die Mitglieder des Fanfarenzugs auf viele Gäste, damit ihr Jubiläum ein Fest für die ganze Stadt wird.

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Südkurier vom 24.11.2003

Einst bliesen sie Kommandos Fanfarenzug der Meßkircher Feuerwehr feiert kommendes Jahr sein 50-jähriges Jubiläum Im kommenden Jahr wird der Meßkircher Feuerwehr-Fanfarenzug 50 Jahre alt. Gefeiert wird das Jubiläum am 26. und 27. Juni mit einem zweitägigen Fest im Schlosshof. Dort sind auch Open-Air-Konzerte vorgesehen. Meßkirch VON MARTINA GOLDA

Meßkirch - Schon seit Monaten ist ein Festausschuss mit den Planungen für das Jubiläum beschäftigt, das ein Fest für alle Meßkircher werden soll. Mit viel Musik im Schlosshof und in der Innenstadt werden die 50 Jahre Vereinsleben gebührend gefeiert. Eingeladen sind neben den Ehrenmitgliedern, Freunden und Gönnern viele befreundete Spielmanns- und Fanfarenzüge, die ihren Beitrag zum Festgelingen beisteuern werden.

Bevor der Fanfarenzug 1954 ins Leben gerufen wurde, begleitete die Stadtmusik die Freiwillige Feuerwehr bei festlichen Anlässen. Die Gründung eines eigenen Fanfarenzuges der Feuerwehr war der Wunsch des damaligen Kommandanten Eduard Traber. Er war es auch, der der neu gegründeten Abteilung die ersten Instrumente stiftete.

Die Idee entstand wegen der fünf, sechs Hornisten, die für die Signale bei der Feuerwehr zuständig waren. Außer "Wasser marsch", "Wasser halt" oder "Gruppenführer sammeln" fuhren sie damals auch mit dem Fahrrad durch die Stadt und bliesen zur Feuerwehrprobe. Diese Hornisten hatten auch einige "Hörnlemärsche" im Repertoire, die schließlich den Kommandanten anregten, die Feuerwehr musikalisch auf eigene Beine zu stellen. Aus den Reihen der Feuerwehrabteilung fanden sich noch einige Freiwillige, die als Trommler und Bläser den musikalischen Zug ergänzten. Mit vielen regionalen, nationalen und sogar einigen internationalen Auftritten machte sich der Fanfarenzug einen Namen im Umland und ist mittlerweile aus dem Stadtgeschehen nicht mehr weg zu denken.

Neben den Auftritten in der Uniform als Feuerwehrzug sind die Mitglieder des Fanfarenzuges in ihrer Landsknechttracht schon längst ein fester Bestandteil der heimischen Fasnacht. Sie sorgen für die musikalische Umrahmung bei Umzügen und anderen Aktivitäten der Zunft.

Heute zählt der Fanfarenzug etwa 35 aktive Mitglieder, die unter der Leitung von Erwin Wohlhüter zirka 20 Auftritte und 75 Proben im Jahr absolvieren. Für Neuzugänge steht der Verein jederzeit offen. Die Notenkenntnisse und Spieltechniken werden Interessierten ab zwölf Jahren in Einzel- und Gruppenausbildung kostenlos vermittelt. Musikalische Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.

Das Jubiläumsprogramm steht schon fest und wird auf der Homepage des Vereins unter www.fanfarenzug-messkirch.de laufend aktualisiert. Begonnen wird am Samstagabend mit einem Sternmarsch und einem Platzkonzert. Die Gruppe "Basst scho" sorgt dann für einen rockigen Abend im Schlosshof. Mit einem Stabführerempfang beginnt der offizielle Teil am Sonntagmorgen.

Nach dem Frühschoppenkonzert mit der Kapelle "Peng" wird der Mittagstisch im Schlosshof angeboten. Mit einem Umzug durch die Altstadt und einem Freundschaftsspiel der Spielmanns- und Fanfarenzüge steht der Sonntagmittag ganz im Zeichen der Trommler und Fanfaren.

Neuzugänge sind beim Fanfarenzug jederzeit willkommen. Nachwuchs- und Einzelproben werden immer Montags von 19 - 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus abgehalten. Freitags von 20 - 22 Uhr findet dort die Gesamtprobe statt. Infos bei Erwin Wohlhüter, Telefon 07575/925664, oder unter

www.fanfarenzug-messkirch.de